Datenschutzerklärung

Nachfolgend erhalten Sie Informationen zum Datenschutz entsprechend der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch das Bundesverwaltungsamt (BVA) in folgendem Bereich:

Personalgewinnung durch das Servicezentrum Personalgewinnung (SZP) des Bundesverwaltungsamtes (BVA) im Auftrag von Behörden, die (Einzel-)Aufgaben des jeweiligen Personalgewinnungsprozesses an das SZP als Dienstleister vergeben.

1. Wie lautet die Bezeichnung der Verarbeitungstätigkeit?

Personalgewinnung

2. Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich?

Bei Auftragsverarbeitung verbleibt die Verantwortung bei der auftraggebenden Behörde.
Ihr Kontakt beim Servicezentrum Personalgewinnung:

Leonie Demartis-Preuschoff

Bundesverwaltungsamt
Husarenstraße 32
53117 Bonn

Postanschrift: Bundesverwaltungsamt, 50728 Köln
Telefon: +49 (0) 22899-358-8757
Fax.: +49 (0) 22899-358-2856
E-Mail: Leonie.Demartis-Preuschoff@bva.bund.de

3. An wen kann ich mich in Datenschutzfragen wenden?

Bundesverwaltungsamt
Behördlicher Datenschutzbeauftragter
DGZ-Ring 12
13086 Berlin

Telefon: +49 (0) 22899-358-68-1234
Fax.: +49 (0) 22899-358-68-1140
E-Mail: datenschutzbeauftragter@bva.bund.de

4. Welche personenbezogene Daten werden verarbeitet und aus welcher Quelle stammen sie?

Verarbeitet werden die Daten, die Sie selbst in die Datenfelder des jeweiligen Online-Bewerbungsformulars eingeben sowie die Daten, die den von Ihnen bereitgestellten Bewerbungsunterlagen zu entnehmen sind.

5. Für welche Zwecke und auf welcher Rechtsgrundlage werden Daten verarbeitet?

5.a Verarbeitungszweck

Die elektronische Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Nutzung der personenbezogenen Bewerbungsdaten erfolgt ausschließlich zum Zweck des konkreten Bewerbungsverfahrens.

5.b Rechtsgrundlagen der Verarbeitung

Soweit wir für Verarbeitungsvorgänge personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen Person einholen, stützt sich die Datenverarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, bei besonderen Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO auf Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten beruht darüber hinaus auf
  • Art. 88 DSGVO Datenverarbeitung im Beschäftigungskontext
  • § 26 BDSG Datenverarbeitung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses
  • § 106 Abs. 4 Bundesbeamtengesetz (BBG) Personalakte
  • § 111a BBG Verarbeitung von Personalaktendaten im Auftrag
  • Art. 28 DSGVO Auftragsverarbeiter
  • § 165 Sozialgesetzbuch (SGB) IX Besondere Pflichten öffentlicher Auftraggeber

6. Wer erhält Ihre Daten bzw. an wen werden diese übermittelt?

Auf Ihre Bewerbungsdaten hat neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Servicezentrums Personalgewinnung (SZP) des Bundesverwaltungsamtes (BVA) auch ausgewähltes Personal der in den Stellenausschreibungen genannten Einstellungsbehörden Online-Zugriff.

Ausschließlich zu Statistikzwecken werden einzelne Daten (Anrede, Schwerbehindertenstatus, formelle Eignung, Informationsquelle etc.) der Bewerbung in anonymisierter Form bereitgestellt.

Eine Weitergabe Ihrer Daten zu kommerziellen Zwecken erfolgt nicht.

7. Werden Ihre Daten an ein Drittland ggf. außerhalb des Geltungsbereiches der DSGVO übermittelt?

Eine Datenübermittlung an Drittländer erfolgt nicht.

8. Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?

Eine konkrete Aufbewahrungsfrist für die Speicherung von Bewerbungsdaten ist nicht explizit vorgeschrieben. Die Speicherung der personenbezogenen Bewerbungsdaten erfolgt bezogen auf das jeweilige Bewerbungsverfahren und hier für die diesbezüglich erforderliche Dauer. Danach werden die Daten gelöscht. Die Aufbewahrungsdauer ist verfahrensbezogen unterschiedlich und hängt von verschiedenen Kriterien ab (z. B. besonders hohen Bewerbungszahlen oder der Art des Auswahlverfahrens). Klagefristen für die Geltendmachung von Rechtsansprüchen, z. B. nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sind bezogen auf die Aufbewahrungsdauer zu berücksichtigen.

9. Betroffenenrechte

Nach der DSGVO stehen Ihnen nachfolgende Rechte zur Verfügung. Diese können Sie beim unter 2. aufgeführten datenschutzrechtlich Verantwortlichen geltend machen.

9.a Recht auf Auskunft – Art. 15 DSGVO

Mit dem Recht auf Auskunft erhält die von einer Datenverarbeitung betroffene Person eine umfassende Einsicht in die sie angehenden Daten und einige andere wichtige Kriterien, wie beispielsweise die Verarbeitungszwecke oder die Dauer der Speicherung. Es gelten die in § 34 BDSG geregelten Ausnahmen von diesem Recht.

9.b Recht auf Berichtigung – Art. 16 DSGVO

Das Recht auf Berichtigung beinhaltet die Möglichkeit für die betroffene Person, unrichtige sie angehende personenbezogene Daten korrigieren zu lassen. Sollten Bewerberinnen oder Bewerber zum Beispiel feststellen, dass ihnen bei der Eingabe ihrer Daten in das Bewerbungsformular oder in Bezug auf die hochgeladenen Unterlagen Fehler unterlaufen sind, können Betroffene sich zwecks Berichtigung der Daten an das Servicezentrum Personalgewinnung (SZP) des Bundesverwaltungsamtes wenden, sofern das jeweilige Stellenausschreibungsverfahren von diesem gegebenenfalls in seiner Eigenschaft als Auftragsverarbeiter betreut wird.

9.c Recht auf Löschung – Art. 17 DSGVO

Das Recht auf Löschung beinhaltet die Möglichkeit für die betroffene Person, Daten beim Verantwortlichen löschen zu lassen. – Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn die sie angehenden personenbezogenen Daten nicht mehr erforderlich sind, rechtswidrig verarbeitet werden oder eine diesbezügliche Einwilligung widerrufen wurde. Es gelten die in § 35 BDSG geregelten Ausnahmen von diesem Recht.

9.d Recht auf Einschränkung der Verarbeitung – Art. 18 DSGVO

Betroffene haben unter bestimmten Voraussetzungen das Recht, vom Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung sie betreffender Daten zu verlangen.

9.e Recht auf Datenübertragbarkeit – Art. 20 DSGVO

Das Recht auf Datenübertragbarkeit beinhaltet die Möglichkeit für die betroffene Person, die sie angehenden personenbezogenen Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format vom Verantwortlichen zu erhalten, um sie ggf. an einen anderen Verantwortlichen weiterleiten zu lassen.

9.f Recht auf Widerspruch – Art. 21 DSGVO

Betroffene Personen haben jederzeit das Recht, der Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten zu widersprechen. Es gelten die in § 36 BDSG geregelten Ausnahmen von diesem Recht.

9.g Recht auf Beschwerde – Art. 77 DSGVO

Sollten Sie der Auffassung sein, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch das BVA Sie in Ihren Datenschutzrechten verletzt, können Sie Ihr Beschwerderecht gegenüber einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde geltend machen.

Die für das BVA zuständige Datenschutz-Aufsichtsbehörde können Sie wie folgt erreichen:

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Husarenstraße 30
53117 Bonn

Telefon: 0228 997799-0
Telefax: 0228 997799-5550
E-Mail: poststelle@bfdi.bund.de

9.h Recht auf Widerruf der Einwilligung – Art. 7 Abs. 3 DSGVO

Sofern die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten auf einer Einwilligung beruht, haben Sie das Recht, diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung wird durch diese nicht berührt.

10. Notwendigkeit der Datenverarbeitung

Im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens stellen Sie Ihre Daten freiwillig zur Verfügung und dokumentieren damit Ihr Interesse an der ausgeschriebenen Position. Abhängig von der jeweiligen Stellenausschreibung sind auf Wunsch des Auftraggebers verschiedene Datenangaben im Online-Bewerbungsformular ebenso wie ggf. das Einreichen verschiedener Bewerbungsunterlagen verpflichtend, da diese benötigt werden, um über Ihre Eignung zu entscheiden.

Ihre Einwilligung zur Datenverarbeitung können Sie jederzeit widerrufen, ab dem Zeitpunkt der Widerrufserklärung sind Weiterbearbeitung und Berücksichtigung Ihrer Bewerbung jedoch nicht mehr zulässig.

11. Werden Entscheidungen automatisiert getroffen? – Art. 13 Abs. 2 f DSGVO

Eine ausschließlich auf eine automatisierte Verarbeitung gestützte Entscheidung erfolgt nicht. Eine Würdigung der Bewerberdaten erfolgt regelmäßig durch die Beteiligung natürlicher Personen.